Tag 27 - letzte Etappe!

Montag, 16.05.2016

Ihr Lieben alle!

 

Nun schreibe ich Euch also von daheim!

Aber auch heute erst einmal von Beginn an. Nach einem gemütlichen Frühstück in Heidelberg mit dem Ur- Ur- Neffen von Franz Xaver und Hermann Winterhalter ging es wieder ans Erzählen, und das dann doch immer nur bruchstückhaft, es ist so viel, was ich erlebt habe, dass mir wahrscheinlich noch lange das Eine, dann das Andere einfällt, und ich denke, ahja,  das hab ich ja noch gar nicht erzählt.

Dann noch ein leckeres Mittagessen, und dann wieder ein Abschied, Abschiede gab es auch so viele, Du meine Güte!

Gestern stellte ich mein Auto erstmal flux an die Strasse , ordentlich parken für die Nacht kann ich ja dann später noch. Doch dann wollte die Ente nicht mehr! Erst nach langem und guten Zureden sprang sie wieder an! Jetzt mach aber nicht zum Schluss noch Mucken!  

Heute Mittag dann ging es besser, zwar auch nicht beim ersten Versuch. Ach, sie hatte wahrscheinlich einfach genug, sie wollte nicht mehr. Aber gut Zureden half . Oje, tanken muss ich auch noch, was drin ist, reicht im "Lebdag" nicht bis heim, nochmal stoppen, nochmal starten, na hoffentlich muss der Adac nicht doch noch ran! Aber nein, sie hat zwar länger gebraucht, aber auch von der Tankstelle kam ich wieder weg. Und jetzt also flieg, Entlein, flieg! 

Die Fahrt war windig, es regnete, aber wir flogen nur so dahin! Am Abzweig Saig/Falkau kurze Überlegung wo lang, Bärental und aussen rum oder Falkau. Natürlich nochmal Altglashütten, ein bisschen nochmal spüren, wie die Strassen so waren in den letzten vier Wochen . Und heute kann ich den Feldbergern sagen: " gar nicht so schlimm, selli Schtroos duets no lang!"

Jetzt bin ich also wieder am heimischen Schreibtisch, schreibe wie jeden Abend Blog , aber heute ist es der letzte Eintrag. Und das macht mich fast ein wenig traurig. Manche Abende war es mühsam, aber es war auch schön zu sehen, dass so viele Menschen meine Nachrichten verfolgen.

Und jetzt möchte ich mich bei allen bedanken, die mich in diesem blog begleitet haben, für die Nachrichten und guten Wünsche . So war ich doch immer mit der Heimat verbunden! Einen herzlichen Dank geht nun an die, die diese Reise in irgend einer Form unterstützt haben und so zu einem guten Gelingen und grossen Erfolg der Reise beigetragen haben.  

A.Babin, Kurator Eremitage, St. Petersburg

Nathalia Bagrova, St. Petersburg

Sebastian Barthmes,  BZ- Redakteur, St. Blasien

Gabi und Roland Dietz,  Cafe und Hotel Lärchenhof, Menzenschwand

Emmi und Klaus Faller, Glashofsäge, St.  Blasien

Corinna Giese, Generalkonsulat, St . Petersburg 

Thomas Hauser, BZ- Chefredakteur, Freiburg

Monika und Manfred Leber, Kfz- Werkstatt, Menzenschwand 

Pietro Merlo, Konsul, Generalkonsulat, St.  Petersburg 

Sparkasse St .Blasien

Verwaltung Stadt St . Blasien 

Eugene Barilo von Reisberg, Melbourne, Australien

Ganz besonders danken möchte ich meiner Tochter Theresia, die mir alle Unterkünfte dann gebucht hat, wenn ich abschätzen konnte, wann ich wo sein werde. So musste ich mich nicht darum kümmern, bekam am betreffenden Tag eine sms mit der Adresse von ihr und Karl, Schtani, Pjotr oder Matti  führte mich hin. Das war eine enorme wunderbare Erleichterung, vielen herzlichen Dank dafür !

Und einer erhält heute Abend von mir die Ehrendoktorwürde verliehen: PD Dr. h.c.ent. Rainer Kindle, Freiburg! Er ist unser Entendoktor, er hat meine Ente in die Lage versetzt, eine solche Reise wagen zu können! Großes Lob und höchste Anerkennung und Auszeichnung dieser Leistung ! (und ich verspreche, nie wieder mit den Augen zu rollen und zu stöhnen, wenn er mir die Rechnung reicht!)

Ich habe nicht mal ein Birnchen wechseln müssen!!!

Ihr alle miteinander habt diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für mich werden lassen!!!!!!!!!

So, ja, nun also wieder daheim, aber angekommen bin ich noch nicht. St.Petersburg habe ich ins Herz geschlossen,  und werde es immer drin behalten. Und ich hab es immer gewusst, dass diese Russische Seele in mir schlummert. Vor 24 Jahren habe ich, damals noch in der Menzenschwander Strasse in St. Blasien statt einer Russland Reise (mangels Kohle!) ein russisches Fest veranstaltet.

Es wird mich also wieder hinziehen. Geht gar nicht anders!

Vieles ist auf dieser Reise in die Wege geleitet worden, vieles, was Winterhalter helfen wird, seine damalige Popularität und Bekanntheit auch heute wiederzuerlangen!

Ich danke Euch allen, und wenn es auch , wie gesagt , an manchen Abenden etwas mühsam war, noch hin zu sitzen und zu schreiben, so bin ich sicher, dass es mir ab Morgen fehlen wird!

Viele von Euch werde ich sicher bald treffen. Ich freue mich schon drauf!

ich bin grad schnell raus, um das Foto zu machen, habs vergessen, als ich ankam. Es ist zu dunkel, aber sie steht wirklich wieder im "hinteren Zinken" in Menzenschwand!